Di., 06. Sept.

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Bei Berlin...

Radical Pleasure Retreat

Eine ganze Woche lang aufbegehren! für FLINTA*

Radical Pleasure Retreat

Zeit & Ort

06. Sept., 15:00 – 12. Sept., 15:00

Bei Berlin..., Eberswalde, Deutschland

Über die Veranstaltung

Lust auf Lust?!

Zum Ende des Sommers wollen wir noch mal  EINE GANZE WOCHE LANG aufbegehren! und einen „Radical Pleasure Retreat“ veranstalten.

Mit queer-feministischer Radikalität, Achtsamkeit, political witchcraft, Tanz, (kinky) Spielfreude und sexy bodywork wollen wir:

… eine ganze Woche lang in unsere Körper und Lüste eintauchen.

… unsere Schamgefühle und Unsicherheiten liebevoll an die Hand nehmen.

… unsere Körper sowie unsere *Genialien* erkunden und erspüren.

… in Häxen-Tänzen ums Feuer das Ende des Patriarchats beschwören.

… uns gegenseitig berühren und berühren lassen – durch Gefühle, Gespräche, Selbst- und Partner*innenmassagen.

… miteinander spielen, sprechen, lachen, weinen und für einander sorgen.

… unsere (erotische) Beziehung zur Natur und zueinander wertschätzen und gemeinsam ein lustvolles Fest feiern.

Wann:

Beginn: Dienstag, 6. Septemeber 2022, 15 Uhr

Ende: Montag, 12. September, 15 Uhr

Wo:

In den Räumlichkeiten eines queer-feministischen Gemeinschaftsprojekts in der Nähe von Eberswalde (genauere Infos kommen per Mail). Uns steht dort eine rollstuhlgerechte Infrastruktur mitsamt Workshop-, Aufenthalts-, (allergiefreundlichen) Gruppenschlafräumen und Zeltwiese, sowie eine große Terrasse zur Verfügung. Da das Ganze in der Pampa ist, sind Wald und Wiese um die Ecke.

Für, von und mit wem: 

Dieses Retreat ist für FLINTA* und wird mit einer Gruppen von ca. 20 Teilnehmenden stattfinden. FLINTA* ist eine Abkürzung und steht für: Frauen, Lesben, intergeschlechtliche Personen, trans Personen, nicht-binäre und agender Menschen. Das Sternchen hinter der Abkürzung FLINTA* steht für weitere nicht explizit benannte (Geschlechts-)Identitäten, die sich dieser Gruppe zugehörig fühlen. 

Unsere Workshops, in denen wir Vulven und *Genialien* von FLINTA* erkunden oder massieren, setzen eine Wichtigkeit darauf, wertschätzend, liebevoll und zelebrierend mit Vulven und *Genialien* umzugehen, ohne dabei geschlechtliche Identitäten festzuschreiben oder über Genitalien zu definieren. Egal was euer *Genial* für euch ist, ob Vulva, vulva-ähnlich, Clitdick oder Dickclit, Makro-Klitoris oder Penis*, Möse, Pussy, Yoni oder eure ganz eigene Bezeichnung, ihr entscheidet selbst,  ob ihr zum Workshop kommen wollt oder nicht!

Wir zwei Workshopgebenden sowie unsere support-crew sind weiß positioniert, in Deutschland sozialisiert, cis-weiblich bis nicht-binär und queer. In unseren Workshops setzen wir uns dafür ein, dass rassistisches, patriarchales, homo- oder transphobes Verhalten vermieden bzw. kritisch reflektiert wird und Betroffene Solidarität und Verbündetenschaft erfahren. Mehr Gedanken zu safer spaces und unserem FLINTA*-Konzept findet ihr hier.

Unsere support-crew fürs Retreat besteht aus Pauline Sprang (Pronomen: sie (plural)/deren),  Muna Polaschke-Stahlhut (Pronomen ist egal), Jona Esch (Pronomen: sie/ihr) und Anni (Pronomen: sie/ihr)

Wie teuer:

Der Teilnahmebeitrag beträgt 660€ p.P.

Dieser Beitrag errechnet sich wie folgt: Die Workshopgebühr beträgt 350€. Die Unterkunft kostet 20€ die Nacht, also 140€ für die ganze Woche (unabhängig davon, ob ihr zeltet oder im Schlafsaal schlaft). Für die

Verpflegung berechnen wir 170€ für die ganze Woche (ca. die Hälfte davon geht als Aufwandsentschädigung an unser Küchenteam, das uns durchgehend mit vegan/vegetarischen Mahlzeiten versorgen wird).

Wenn du das Geld nicht auf einmal bezahlen kannst, ist eine Zahlung in zwei oder drei Raten möglich. Genaueres findest du in unseren Veranstaltungsrichtlinien.

Zur Transparenz: Uns ist bewusst, dass ein fixer Betrag einige Menschen davon ausschließen wird, an unserem Retreat teilzunehmen und bedauern dies sehr! Normalerweise arbeiten wir gerne mit unserem solidarischen Schenkprinzip, mit Richtwerten und Bieter*innenrunden, weil uns bewusst ist, dass das Geld, was wir haben oder nicht haben, Ausdruck von struktureller Ungerechtigkeit ist.

Leider können wir nur schenken, was wir haben – und leider müsse