Do., 04. März | Zoom

Queer-Feministische Yoga Wochen

online Yoga Kurs für alle
Anmeldung abgeschlossen
Queer-Feministische Yoga Wochen

Zeit & Ort

04. März, 17:00
Zoom

Über die Veranstaltung

Bei aufbegehren! üben wir die Asanas (Körperhaltungen) im Mindful Vinyasa Stil (ruhig und fließend) und nicht so sehr mit dem Ziel unseren Körper in eine bestimmte Form zu bekommen. Vielmehr helfen uns die verschiedenen Stärkungs- und Dehnungsübungen, frei atmen zu können. Wenn wir frei atmen können, entspannt sich unser Geist. In diesem Zustand gewinnen wir Perspektive und es fällt uns leichter achtsam, liebevoll und mitfühlend zu sein - mit uns selbst und anderen. Wir denken Yoga als eine Form der Selbstfürsorge, die uns helfen kann, gesund und lebendig zu bleiben, nicht trotz, sondern mit der Welt, wie sie gerade ist. Die Zeit auf der Matte - atmend, schwitzend, entspannend - hilft uns zu spüren, was ist, was wir wollen, und was uns wichtig ist. Das Wissen von diesem Ist-Zustand, mag er noch so bedrohlich sein, ist die Grundlage um ins Handeln zu kommen.

ORGANISATORISCHES 

Online Yoga

Die Stunden werden online per Zoom stattfinden. Dazu brauchst du ein Endgerät auf dem Zoom funktioniert und am besten auch ein Mikro und eine Camera. 

Während der Stunde musst du dich nicht filmen, wenn du das nicht möchtest.

Ort und Zeit

Donnerstags 04.03.21 - 01.04.21

von 17:00-18:30 Uhr via Zoom

Kosten: 30€ - 100€* 

*die Preisspannen sind Richtwerte, die sich nach deinem Einkommen, Bedürfnissen und Möglichkeiten richten. (vom unteren Betrag komm ich gerade so über die Runden, der obere übernimmt solidarisch einen Teil dessen, was andere vielleicht nicht zahlen können)

Anmeldung

Ich wünsche mir eine feste Gruppe von 4 bis 15 Menschen, die Lust haben sich für die 5 Wochen darauf einzulassen jede Woche (so weit möglich) zu kommen. So können die einzelnen Stunden aufeinander aufbauen, ich kann besser auf euch eingehen und ihr müsst euch nicht jede Woche auf neue Menschen einstellen.

Bitte meldet euch bis zum 25.02.21 verbindlich an. 

Einschrenkungen? 

Ich bin davon überzeugt, dass Jede*r Yoga machen kann. Egal ob blutige Anfänger*in, super ungelenkig oder mit physischen Einschrenkungen (Handgelenk-,Knie-, Hüft, Schulter oder Rückenprobleme): Die allermeisten Positionen können angepasst werden, was ich - je nach Kursgroße mehr oder weniger gut - gerne individuel mit dir herausarbeite. Wenn du Sorge hast aus irgendeinem Grund nicht gut mitmachen zu können, schreib mir gerne kurz, dann können wir zusammmen schauen, was du brauchst, damit die Stunden auch für dich angenehm ist.

schreib mir gern!

WARUM QUEER-FEMINISTISCH ?

(Queer-)feministisches Yoga bedeutet für uns, dass wir jeden Körper, als einzigartig und perfekt ansehen - egal ob dieser Körper dem Ideal von "Mann*" oder "Frau*" entspricht, ob er produktiv ist, faul, schön, symetrisch, lieb oder wütend.

Es bedeutet, dass wir jede*r von Euch zutrauen, selbst die beste Entscheidung für sich und ihren/seinen Körper zu treffen.

Dass wir trauma-sensibel unterrichten.

Es bedeutet auch, dass wir in dem Bewusstsein unterrichten, dass keine Selbsterfahrung im Luftleerenraum geschiet, sondern all unsere Gedanken, Gefühle und Wahrnehmungen geprägt sind, durch das Leben in einer patriachalen, rassistischen und kapitalistischen Welt.

(Queer-)Feministisches Yoga ist bedingungslos liebevoll allem menschlichen gegenüber.

Diese Form des Yoga ist eine kollektive Bewegung bei der wir durch das bewusste Erleben des eigenen Körpers, allmählich verinnerlichte Werte eines mysogynen (=frauenverachtend) Sytsems zunächst in uns, und ultimativ in der Welt transformieren... Mehr zu dem Thema findest du auf unserem Blog: https://www.aufbegehren.org/post/was-...

Dieser Kurs läuft als Teil der kollektive Selbstfürsorge Bewegung

SELBSTFÜRSORGE ALS POLITISCHE PRAXIS IN ZEITEN VON COVID-19

Trotz und gerade wegen der Krise ist es jetzt super wichtig, dass wir uns Zeit für uns nehmen: um Kraft zu tanken, um runterzukommen, um gesund zu bleiben. Um zu spüren, dass wir trotz Krise, lebendig, fühlend und handlungsfähig sind. Das globale Leid, dass wir auch in unseren Körpern und Köpfen jetzt spüren, ist viel zu groß für eine*n von uns alleine! Deshalb wünsche ich mir, dass wir zusammen Yoga machen!

Für noch mehr Verbundenheitsgefühl, komm auch gern in unsere Telegramgruppe: https://t.me/aufbegehren

Anmeldung abgeschlossen

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